Brennpunkt Ebertplatz: Nicht auf Zwischennutzungskonzept ausruhen – Verwaltung muss Polizei unterstützen

Mit den steigenden Temperaturen wird es auch am Kölner Ebertplatz wieder hitziger. Wie verschiedene Medien berichteten und auch die Kölner Polizei bestätigt hat, entwickelt sich dieser Teil der nördlichen Innenstadt langsam erneut zum Drogenumschlagplatz.
Auch sei mit den Dealern die aggressive Stimmung wieder zurück, wie die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung I, Innenstadt/Deutz selber vor Ort beobachtet und von vielen Anwohnern erfahren hat.

Die CDU in der Innenstadt unterstreicht ausdrücklich den Hinweis der Kölner Polizei, dass diese das Problem nicht alleine stemmen kann. Alle zuständigen Behörden und Institutionen müssten helfen. Eine Entwicklung wie 2017 – als rund 1000 Straftaten am Ebertplatz gezählt wurden – müsse unbedingt verhindert werden“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Ralf Uerlich.

„Das beschlossene Zwischennutzungskonzept kann nicht heißen, dass wir uns bis zur einer endgültigen Neugestaltung des Ebertplatzes dort weiter mit Kriminalität und einer No-Go-Area für normale Bürger abfinden müssen. So sehr wir eine Wiederbelebung des Ebertplatzes durch von der Stadt gefördertes bürgerschaftliches Engagement begrüßen. Ein Nutzungskonzept ersetzt auf Dauer nicht die öffentliche Aufgabe, für Recht und Ordnung zu sorgen“, mahnt Ralf Uerlich.

Mit einer Anfrage an die Verwaltung im Rahmen der morgigen Sitzung der Bezirksvertretung I, Innenstadt/Deutz will die CDU deshalb erfahren, welche Maßnahmen die Stadt Köln detailliert ergreift, um den Ebertplatz zu schützen.