CDU und SPD fordern ein Rikscha-Verbot auf der Hohenzollernbrücke

Zu starke Störung des Individualverkehrs zu Fuß und auf dem Rad

Die Fraktionen von CDU und SPD in der Bezirksvertretung I, Innenstadt/Deutz fordern in einem gemeinsamen Antrag die Verwaltung auf, umgehend ein Rikscha-Fahr-bzw. Betriebsverbot auf dem Fußgänger- und Radweg der Hohenzollernbrücke zu erlassen.

Die Begründung der Forderung ist, dass der Fußgänger- und Radweg auf der Hohenzollernbrücke jeden Tag und besonders an Wochenenden und zu Veranstaltungen in sehr großem Umfang Fußgänger- und Radverkehr aufnimmt.
Auf einer bereits geringen Verkehrsbreite, die stets durch Stehenbleibende, die Schlösser, das Panorama oder sich selbst fotografieren weiter gemindert wird, findet eine schwierige Koexistenz zwischen den VerkehrsteilnehmerInnen des Individualverkehrs statt. Die Verkehrsteilnehmer sind zu Fuß, mit dem Rad oder dem Rollstuhl unterwegs.

Kommt bei diesem Verkehr eine Fahrrad-Rischka hinzu, die bis zu zwei Fahrgäste nebeneinander sitzend befördert und damit eine Breite von über einem Meter bei der bereits knappen Verkehrsbreite beansprucht, kommt es zu schweren Störungen im Verkehrsablauf und nicht selten zu gefährlichen Situationen und/oder aggressivem Verhalten der Verkehrsteilnehmer.

Die Sitzung der Bezirksvertretung, zu der dieser Antrag gestellt wird, findet am 17.09.2018 statt.

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